PLATINUM Beratung Hundefutter schlecht Fressen

Wenn Hunde nicht fressen wollen

Mein Hund frisst nicht mehr – muss ich mir Sorgen machen? Die Appetitlosigkeit ihrer Vierbeiner schreckt viele Hundebesitzer auf und sollte als erstes Warnsignal genau beobachtet werden.

Allerdings kann dieses Verhalten viele Ursachen haben und es müssen nicht immer schwere Erkrankungen dahinter stecken. Die Fressunlust kann ganz einfache, grundlegende Ursachen haben:

  • Hormonell bedingt bei Hündinnen während der Läufigkeit oder bei Rüden, die deren Geruch wahrnehmen, sowie bei scheinträchtigen Hündinnen.
  • Hitzebedingt verzehren Hunde an heißen Sommertagen gelegentlich ihr Futterbevorzugt in den kühleren Morgen- bzw. Abendstunden.
  • Durch Stresssituationen oder auch bei ungewohnter Geräuschkulisse – wie an Silvester.
  • Bei Veränderungen von Gewohnheiten (wie beispielsweise Familienzuwachs oder Verlust von Bezugspersonen/Artgenossen) oder des Umfeldes (im Urlaub oder nach Umzug).
  • Nicht jedes Futter wird von jedem Hund gefressen! Manche Hunde verweigern allein aufgrund des Geruchs den Napfinhalt.
  • Bei der Zahnung: betroffen sind Welpen zwischen drei und fünf Monaten
  • Übersättigung durch Hinzufüttern von anderen Familienmitgliedern bzw. Bezugspersonen

Dieses Verhalten kann aber auch auftreten, wenn der Hund seine Grenzen austestet. Insbesondere im Alter von acht bis zwölf Monaten versuchen sie sich oft, durch Machtspielchen an die Spitze des „Familienrudels“ zu setzen. Mittels Nahrungsverweigerung erhält er von Frauchen bzw. Herrchen die gewünschte Aufmerksamkeit und kann bestimmen, wann es wieder zum Futterwechsel kommt.

Ist Ihr Hund generell gesund und munter, aber verweigert er nach einer bestimmten Weile immer wieder den Napfinhalt, scheint das Futter grundsätzlich zu schmecken, da es anfänglich gefressen wurde. Wechselt man das Hundefutter als Folge des Futterstreiks, lernt der Hund sehr schnell, dass sein Mäkeln zu Futteralternativen führt. Und schon bestimmt der Hund, was in den Napf kommt und Frauchen bzw. Herrchen ist immer wieder auf der (verzweifelten) Suche nach neuen Futtermarken.

Um diese Problematik zu unterbinden, empfehlen wir feste Mahlzeiten zu etablieren. Lassen Sie Ihren Vierbeiner warten, bis Sie den Napf abgestellt und ihm die Erlaubnis zum Fressen gegeben haben. Der Napf steht dann ca. 15 Minuten zur Verfügung und es darf nur in diesem Zeitrahmen gefressen werden. Danach wird der Napf wieder weggenommen. Wichtig ist, dass der Hund in dieser Zeit nicht mehr zwischendurch mit Leckerlis etc. zusätzlich gefüttert wird. Das heißt für alle Familienmitglieder an einem Strang zu ziehen und auch nichts mehr vom Tisch „fallen“ zu lassen.

Wenn Sie sich als Rudelführer nicht durchsetzen, werden Sie ggf. die Fressproblematik das ganze Hundeleben beibehalten. Aber nicht nur aus erzieherischen Gründen sollte der Hund zuverlässig fressen, auch wenn er einmal Medikamente bekommen sollte, ist eine verlässliche Nahrungsaufnahme wichtig.

Häufig wird aber fälschlicherweise auch das menschliche Bedürfnis nach Abwechslung im Nahrungsangebot sowie die eigenen Ernährungsweisen auf den Hund übertragen. Im Gegensatz zum Mensch braucht der Hund aber keine derartig große Variation an Nahrung.

Generell gilt: Das Fressen ist ein ganz natürlicher und selbstverständlicher Vorgang, schenken Sie Ihrem Hund dabei nicht zu viel Aufmerksamkeit. Belohnen Sie ihn für sein schwieriges Essverhalten nicht mit Lob oder Streicheleinheiten während des Fressens. So vermeiden Sie es, den Hund dazu zu erziehen, dass er nur in der Gegenwart des Besitzers oder gar nur aus der Hand frisst.

Es gibt aber noch kleine, hilfreiche Tricks, das Futter für den Hund interessanter zu machen:

  • Leichtes Erwärmen oder die Zugabe von warmem Wasser intensivieren den Geruch.
  • Trockennahrung kann durch die Zugabe und Untermischung von etwas PLATINUM Nassnahrung attraktiver werden.
  • Sofern der Hund grundsätzlich gerne Obst oder Gemüse annimmt, kann man auch etwas Obst oder Gemüse (Achtung: nicht alle Obst- und Gemüsesorten sind auch für Hunde geeignet) unter die Nahrung mischen. Auch Hüttenkäse oder Quark können der Hauptnahrung beigegeben werden.
  • Interessanter wird die Nahrung für manche Hunde, wenn sie sich diese erst erarbeiten müssen z. B. durch Futterbälle, Denk- oder Suchspiele.

Beachten Sie aber unbedingt: Sollte die Appetitlosigkeit mit anderen Symptomen wie beispielsweise Erbrechen, Durchfall, Fieber, einem verhärteten bzw. aufgeblähten Bauch oder Trägheit sowie anhaltender Fressablehnung einhergehen, empfiehlt es sich einen Tierarzt aufzusuchen, um ernsthafte gesundheitliche Probleme ausschließen zu können. Die körperlichen Ursachen können ganz unterschiedlich sein: von Organerkrankungen über Fremdkörper im Maul bis hin zu Zahnschmerzen hervorgerufen durch Zahnstein oder Zahnfleischentzündungen.

Ein oder zwei Tage kann ein gesunder Hund auch ohne Nahrungsaufnahme gut überstehen, allerdings sollten Sie nicht zu lange warten, denn ein krankes Tier baut wichtige Eiweißreserven im Körper schneller ab.

Sobald ein Hund krankheitsbedingt unter Übelkeit und Erbrechen leidet, kann dies dazu führen, dass der Hund das in dieser Zeit verabreichte Futter in Zukunft nicht mehr anrührt. Hunde bringen das Unwohlsein mit dem Futter in Verbindung und meiden es nachfolgend. Eine solche Aversion ist schwer wieder aufzuheben und führt zwangsläufig zu einem Nahrungswechsel.

PLATINUM wird im Vergleich zu anderen Hundefuttern generell sehr gut von Hunden aller Rassen und jeden Alters angenommen. Selbst Vierbeiner mit empfindlicher Verdauung oder Unverträglichkeiten vertragen PLATINUM Hundenahrung in der Regel gut. Der Hund stammt vom Wolf ab. Und ganz einfach gesagt: Wie bei seinem Vorfahren gilt auch hier – Hunde brauchen Fleisch! Mit mindestens 70 % frischem Fleisch bei unserer Trockennahrung und 83 % Frischfleisch oder Frischfisch bei unserer Nassnahrung legen wir großen Wert auf eine artgerechte Zusammensetzung unserer Nahrung. Probieren Sie es einfach aus – risikolos dank unserer 100-Tage-100%-Geld-zurück-Garantie für alle unsere Produkte.

 

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