
Löwenzahn
Im Löwenzahn sind unterschiedliche Arten von Bitterstoffen enthalten, diese wirken galletreibend und fördern die Magensaftproduktion. Der hohe Gehalt an Calcium gibt dem Löwenzahn seine wassertreibende und leicht abführende Wirkung. Daher wird er auch zur Steigerung der Harnmenge bei Harnwegsinfektionen und als mildes Abführmittel angewendet.
Mangan
Ist ein Mineralstoff der zu den sogenannten essentiellen Spurenelementen zählt. Es erfüllt verschiedene wichtige Funktionen im Körper und ist Bestandteil verschiedener Enzyme. Es ist am Aufbau von Bindegewebe, der Bildung von Harnstoff sowie der Produktion körpereigener Eiweiße und Fettsäuren beteiligt. Es spielt auch eine Rolle bei der Herstellung des Pigments Melanin sowie des Botenstoffs Dopamin. Es ist für die Bildung der Schilddrüsen- und Sexualhormone notwendig und wirkt bei der Verarbeitung von Cholesterin sowie bei der Insulinproduktion mit. Darüber hinaus benötigt der Organismus Mangan für das Knochenwachstum und um Glucose in der Leber zu speichern.
Mariendistel
Aus den Früchten der Mariendistel lässt sich ein Extrakt gewinnen, der Leberschäden vorbeugen kann und helfen soll eine angegriffene Leber zu regenerieren. Die Wirkstoffe fangen freie Radikale ab, die bei der Entgiftung in der Leber anfallen und verhindern dadurch die Zerstörung der Zellwände. Außerdem fördern sie die Regeneration von Lebergewebe und wirken gallefördernd (und unterstützen damit die Fettverdauung).
Niacin
Wurde früher auch als Vitamin B3 bezeichnet. Es ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, kann aber auch vom Körper selbst hergestellt werden. Niacin kann vom Körper aus der Aminosäure Tryptophan gewonnen werden. Es ist an der energetischen Verwertung von Kohlehydraten, Eiweiß und Fett beteiligt. Ferner wird es zur Energiebildung in den Zellen sowie zur Bildung von Neurotransmittern (Überträger von Nervenreizen) benötigt und sorgt darüber hinaus auch für gesunde Haut und eine funktionierende Verdauung.
Pantothensäure/Vitamin B5 (Calciumpantotheanat)
Da Vitamin B5 (Pantothensäure) sehr instabil ist, kommt es so gut wie nie frei vor, sondern meist in an ein Mineral gebundener Form (z. B. Calciumpantothenat). Es bekämpft Infektionen durch die Bildung von Antikörpern, es verringert die nachteiligen und giftigen Wirkungen vieler Antibiotika, es hilft bei der Wundheilung, beim Zellaufbau und bei Erschöpfungszuständen. Es sorgt für ein normales Wachstum und für die Entwicklung des zentralen Nervensystems und die normale Funktion der Nebennieren. Es ist wichtig für die Umwandlung von Fett und Zucker in Energie sowie der Synthese von Cholesterin. Pantothensäure wird auch von Darmbakterien synthetisiert.
Phosphor
Den Mineralstoff Phosphor findet man im Körper nur in Form von Phosphat. Vor allem in Knochen und Zähnen ist Phosphat eingelagert. Der Bedarf wird durch die Nahrung gedeckt. Zu einem Mangel kommt es so gut wie nie. Durch eine Nierenfunktionsstörung kann es allerdings zum Phosphormangel kommen. Phosphat dient als Baustoff für Knochen und Zähne. Zusammen mit Calcium wird es dort in Form von Hydroxylapatit eingebaut und macht Zähne und Knochen hart. Weitere Funktionen haben Phosphate für den Energiestoffwechsel, als Bestandteil unserer Erbsubstanz, für das Säure-Basen-Gleichgewicht des Blutes (Aufrechterhaltung des pH-Wertes) und für die Wirkung von Hormonen.
Sarsaparille
Die Inhaltstoffe wirken blutreinigend, desinfizierend, harntreibend, abführend, entzündungshemmend, schweißtreibend und anregend auf den Körper. Die Ausscheidungsfunktion der Nieren wird angeregt. Daher findet die Sarsaparille-Wurzel auch Anwendung bei Blasenentzündungen und Reizungen der Harnwege. Auch verbessert sie das Hautbild und findet Anwendung bei chronischen Hautausschlägen mit heftigem Juckreiz.
Selen
Gehört zu den Halbmetallen und kommt auf der Erde relativ selten vor. Es gilt als essentielles Spurenelement, also ein lebensnotweniger Stoff, der dem Körper zugeführt werden muss. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Entgiftung des Körpers, ist Bestandteil einiger Enzyme, schützt als Antioxidans die Zellen vor Schäden durch freie Radikale, ist an der Aktivierung der Schilddrüsenhormone beteiligt und spielt eine Rolle bei der Immunabwehr. Für die Haut ist Selen von Bedeutung zum Schutz vor UV-Strahlung und es hat einen positiven Effekt auf die Fruchtbarkeit.

Sellerie
Enthält viele Vitamine wie A, B1, B2, B6, B12, K, C und E sowie wertvolle Mineralstoffe wie Calcium und Eisen. Sie fördert dank eines hohen Kaliumgehaltes die Entwässerung und wirkt allgemein Kreislauf- und stoffwechselanregend, insgesamt belebend und fördert die Magensäurebildung und den Gallenfluß. Sie entlastet den Körper von Stauungserscheinungen und wirkt deshalb unterstützend gegen Bluthochdruck und Ödeme.
Sie fördert den Entschlackungs- und Heilungsprozess bei Rheuma, Gicht, Arthritis und Übergewicht.
Vitamin A/Retinol
Gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und kommt auschließlich in tierischen Nahrungsmitteln vor. Viele Pflanzen und einige Tierprodukte enthalten zudem sogenannte Carotinoide. Aus manchen wird im Darm Vitamin A gebildet. Die wichtigsten Quellen für Carotinoide sind gelbe und orangefarbene Obst- und Gemüsesorten sowie dunkelgrüne Blattgemüse. Einige Carotinoide sind eine Vorstufe des Vitamin A und werden auch „Provitamin A” genannt. Der bekannteste und wichtigste Vertreter der Carotinoide ist das Betacarotin. Vitamin A ist für eine Reihe wichtiger Abläufe im Körper unentbehrlich. Besonders bedeutend ist es für das Sehen (Retinol ist Bestandteil der Sehpigmente der Netzhaut), das Wachstum, die Bildung von Haut und Schleimhäuten, die Entwicklung der Plazenta, die Entwicklung des Embryos, die Fortpflanzung und die Herstellung des Hormons Testosteron und das körpereigene Abwehrsystem.
Vitamin B1
Gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen, diese werden nur in geringer Menge im Körper gespeichert und müssen daher regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Es kommt in tierischen wie auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Es spielt im Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle. Es hilft bestimmten Enzymen dabei ihre Aufgaben zu erfüllen. Daher wird es auch als Coenzym bezeichnet. Es trägt z. B. dazu bei das der Körper Energie aus der Nahrung gewinnen kann. Es beeinflusst maßgeblich die Erregungsübertragung vom Nerv auf den Muskel und ist darüber hinaus am Stoffwechsel verschiedener Botenstoffe (Neurotransmitter) beteiligt. Es verhindert den Aufbau von toxischen Nebenprodukten beim Stoffwechsel, die Herz und Nervensystem schädigen würden.
Vitamin B2/Riboflavin
Vitamin B2 (Riboflavin) kommt in der Natur als gelblicher Pflanzenfarbstoff vor und kann nur von Pflanzen und sehr kleinen Lebewesen (Mikroorganismen) wie zum Beispiel Hefen gebildet werden. Vitamin B2 ist wichtig für die Energieverwertung aus der Nahrung und unterstützt die Aufgaben von Vitamin B6 und Niacin. Da der Körper Vitamin B6 nur sehr begrenzt speichern kann, ist eine regelmäßige Zufuhr wichtig. Der Vitamin B2 Bedarf richtet sich danach wieviel Energie der Körper verbrennt. Es unterstützt die Umwandlung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten in Energie. Es spielt als Baustein von sogenannten Coenzymen eine wichtige Rolle für den Stoffwechsel.
Vitamin B6/Pyridoxin
Ist wie alle B-Vitamine wasserlöslich und ist in vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten. Es wird für eine Vielzahl von Stoffwechselreaktionen benötigt, die größtenteils mit dem Auf-und Abbau von Aminosäuren, den Eiweißbausteinen, zu tun haben. Darüber hinaus ist es notwendig für das Nervensystem, die Immunabwehr und die Bildung von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff. Aus Vitamin B6 bildet der Körper ein Coenzym welches daran beteiligt ist, eine Reihe von Botenstoffen des Nervensystems herzustellen, wie etwa die Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Histamin.
Vitamin B12/Cobalamin
Vitamin B12 (Cobalamin) ist ein von Darmbakterien kompliziert aufgebautes Gebilde. Als einziges Vitamin enthält es einen anorganischen Bestandteil, nämlich das Spurenelement Kobalt.
Cobalamin ist an der Regulation der Energiespeicherung, an der Bildung der DNS sowie an Zellteilung und -wachstum beteiligt. Es ist außerdem wichtig für das Nervensystem und die Eisenverwertung. Durch Vitamin B12 wird Folsäure erst in seine physiologisch aktive und somit wirksame Form verwandelt. Fleisch- und Milchprodukte sind die Hauptlieferanten für dieses ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs und Fermentationsprodukten vorkommende Vitamin. Eine Unterversorgung wird aufgrund der Speicher- und Recyclingfähigkeit dieses Vitamins meist erst nach langer Zeit festgestellt. Mangelerscheinungen sind denen eines Folsäure-Mangels ähnlich, die Zellbildung ist also gestört, im Falle des Cobalamins wirkt sich dies besonders auf das Nervensystem aus.
Vitamin C
Vitamin C erfüllt im Körper vielfältige Schutzfunktionen. Es fördert die Eisenaufnahme im Darm und ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe, Zähnen, Zahnfleisch und Knochen. Es begünstigt den Stoffwechsel in den Zellen und ist am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt.
Weiterhin unterstützt es die roten Blutkörperchen dabei, Eisen zu binden und trägt zu einer beschleunigten Wundheilung bei. Seine positive Wirkung auf das Immunsystem lässt sich durch die vermehrte Bildung weißer Blutkörperchen erklären. Daher wird Vitamin C häufig mit der Bekämpfung allgemeiner Erkältungskrankheiten in Verbindung gebracht.
Vitamin D3/Cholecalciferol
Vitamin D3 ist ein Sammelbegriff für mehrere fettlösliche, lichtempfindliche Wirkstoffe, die Hunde nicht eigenständig synthetisieren können. Schon dem Wolf kam diese Fähigkeit aufgrund seines dicken, dichten Fells abhanden, da UV-Strahlen gar nicht bis auf die Haut durchdringen können. Seine Funktion im Knochenstoffwechsel macht Vitamin D unverzichtbar, in dieser Funktion zählt es zu den Hormonen. Zusammen mit zwei weiteren Hormonen reguliert es den Calcium- und Phosphorhaushalt des Körpers und somit die Knochensubstanz, indem es quasi als ständige Kontrolle das Vorkommen beider Mineralien in Blut und Knochen kontrolliert und es bedarfsgerecht ein- oder abbauen lässt. Vitamin D ist vor allem in Fisch, Leber, Eiern und Milchprodukten zu finden. Bei einem Vitamin-D-Mangel fehlen Calcium und Phosphor im Blut und werden aus den Knochen gezogen, um die Normalwerte im Blut wieder herzustellen. Dies führt zu einer Entmineralisierung und Ausdünnung der Knochen, sie werden weich und brüchig. Oftmals werden auch Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Eine Überversorgung führt zu erhöhten Calcium- und Phosphorkonzentrationen im Blut, was Organ- und Gefäßverkalkungen, große Urinmengen und Durchfall nach sich zieht. Vitamin D2 (Ergocalciferol) bezeichnet das in pflanzlichen, Vitamin D3 das in tierischen Quellen enthaltene Vitamin.
Vitamin E/Tocopherol
Vitamin E beherbergt ebenfalls eine ganze Gruppe fettlöslicher Vitamine, das häufigste ist das a-Tocopherol. Seine Hauptaufgabe ist die Neutralisation freier Radikale, die die Zellwände angreifen könnten. Hierbei wird es zwar selbst zerstört, kann aber durch Hilfe des Vitamin C wieder aufgebaut werden. Vitamin E ist aber auch für andere Körperfunktionen, wie zum Beispiel Blutgefäße, Entgiftung und Muskulatur wichtig. Vitamin E kann nur von Pflanzen synthetisiert werden, kommt daher auch fast ausschließlich in fetten, pflanzlichen Lebensmitteln, also Ölen, Kernen und Samen vor. Vitamin E kann seine volle Wirkung nur bei ausreichender Provitamin-A- und Selenversorgung entfalten. Eine Unterversorgung tritt erst relativ spät zutage, da Vitamin-E-Speicher nur sehr langsam abgebaut werden. Ein Mangel führt zu Zersetzungsprozessen an allen Körperzellen, bemerkbar etwa an Muskel- und Nervenschwäche sowie Störungen des Herz-Kreislauf-Systems. Aufgrund seiner antioxidativen, also nährstoffschützenden Eigenschaften und der relativ geringen Verluste beim Erhitzen (max. 10 %) wird Vitamin E oft zur Konservierung eingesetzt.
Vitamin K1/Phyllochinon
Vitamin K bezeichnet eine Gruppe fettlöslicher Substanzen.
Es ist an der Synthese verschiedener Blutgerinnungsfaktoren in der Leber beteiligt. Außerdem spielt es eine entscheidende Rolle bei Aufbau und Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen, da es sowohl bei der Bildung von Knocheneiweiß als auch beim Calciumstoffwechsel benötigt wird. Vitamin K1 kommt vorwiegend in Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs, aber auch in Fleisch und Fisch vor. Vitamin K2 wird im Darm synthetisiert.
Yucca
Die Inhaltstoffe erfüllen im Körper die Funktion einer „biologischen Seife” und absorbieren Giftstoffe und Ablagerungen nicht nur aus dem Darm, sondern auch aus den Gefäßen und Gelenken. Sie regen die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken an. Yucca reinigt den Organismus, neutralisiert den pH-Wert und fördert die Bildung einer natürlichen und gesunden Darmflora.
Ferner hat Yucca einen entzündungshemmenden, cholesterin- und blutdrucksenkenden Effekt.
Zink
Gehört zu den essentiellen Spurenelementen die der Körper täglich braucht. Es hat viele Funktionen und ist z. B. für die Haut, die Augen, verschiedene Stoffwechselprozesse (die Herstellung und den Abbau von Kohlenhydraten, Lipiden und Eiweißen) und die Abwehrkräfte des Körpers wichtig. Dadurch hat Zink z. B. Einfluss auf die Haut, das Immunsystem, den Säure-Base-Haushalt des Blutes, die Augen und auf die Wirkung verschiedener Hormone. Es hat auch eine entzündungshemmende Wirkung. Neben Eisen ist es das Spurenelement welches mengenmäßig am meisten im Körper vorkommt.