...ein tierisches Problem
Zahnsteinbildung ist ein schleichender Prozess, von dem fast alle Hunde und Katzen irgendwann betroffen sind. Die Folge sind schmerzhafte Zahnfleischentzündungen und Parodontitis sowie im schlimmsten Fall Zahnausfall und Knochenabbau.
Als Zahnstein bezeichnet man feste gelbliche bis bräunliche Auflagerungen auf dem Zahn, die man weder durch Spülen noch durch Zähneputzen entfernen kann. Zahnstein entsteht, wenn sich Mineralsalze aus dem Speichel in die Plaques einlagern.

Plaques sind weiche Belege aus Speichel, Nahrungsresten, Bakterien und deren Stoffwechselprodukte (1). Nach und nach erhärten sich diese Belege in Verbindung mit den Mineralsalzen (2) (3). Zahnstein selbst führt nicht zu Entzündungen, sehr wohl aber die auf der rauen Oberfläche anhaftenden Bakterien (4). Deren Stoffwechselprodukte, zum Beispiel Säuren, greifen Zahn und Zahnfleisch an. Besonders viel Zahnstein entsteht bei Hunden und Katzen im Bereich der Ausführungsgänge der Speicheldrüsen: also auf der Innenseite der Unterkieferschneidezähne und
auf der Außenseite der Oberkiefer.
Wie viel Zahnstein entsteht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Menge an Speichel, dem Stand der Zähne zueinander, aber auch von der
Zusammensetzung der Bakterienflora im Mund. Bei erblich belasteten Tieren sollte man sich ganz besonders um eine gründliche Zahnpflege bemühen.
Wo kein Plaque ist, kann auch kein Zahnstein entstehen!
Eine Folge von Zahnstein ist Parodontitis, eine bakteriell bedingte Entzündung, die im Mundraum irreparable Schäden verursachen kann. Wird diese Entzündung nicht behandelt, bleibt irgendwann nur der Weg zum Tierarzt, der den Zahnstein dann mechanisch und meist unter Vollnarkose entfernt. Im schlimmsten Fall muss der Arzt den kompletten Zahn ziehen. Bei fortgeschrittenem Alter sowie organischen Vorerkrankungen der Tiere ist eine Vollnarkose jedoch oftmals ein hohes Risiko.
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Zahnstein und die Folgen
Durch Zahnstein können Zahnfleischentzündungen hervorgerufen werden – die im schlimmsten Fall sogar zu einem Verlust des kompletten Gebisses führen können.
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