Was haben Hund und Wolf gemeinsam?

Was haben Hund und Wolf gemeinsam?

Bei mehr als weltweit geschätzten 800 Hunderassen ist besonders optisch der Vorfahre unseres liebsten Haustieres nicht immer direkt sichtbar, aber: Der Hund stammt vom Wolf ab! Bis heute stimmen mehr als 99 % der Gene des Wolfes mit dem Hund überein. Aber wie viel Wolf können wir tagtäglich noch in unserem Vierbeiner entdecken? Und wie kam es überhaupt zum Übergang von Wolf zu Hund?


Die gemeinsame Geschichte zwischen Mensch und seinem vierbeinigen Begleiter geht schon ca. 15.000 bis 20.000 Jahren zurück. Der Hund ist somit das älteste Haustier des Menschen. Die Katze zum Beispiel schloss sich dem Menschen erst vor ca. 10.000 Jahren an.

Bis heute ist der Weg vom Wolf zum Haushund nicht endgültig geklärt. Es liegt nahe, dass der Wolf die Nähe des Menschen gesucht hat, um die Reste von seiner Beute zu fressen. Gleichzeitig hat auch der Mensch die Vorteile für sich erkannt. So hat sich die Beziehung von Mensch und Wolf im Lauf der Zeit von Fressfeinden zu gemeinsamen Jagdhelfern und Wächtern für Haus und Hof entwickelt. Der Mensch ging dazu über, die zuerst nur geduldeten Tiere als zutrauliche Begleiter zu zähmen. Mit der Domestizierung veränderten sich dann auch Fellfarbe, Größe und Körperform.

Auch die Frage, wo die ersten Wölfe domestiziert wurden, kann bisher nicht einwandfrei beantwortet werden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Ursprung in Ostasien liegt und sich von dort nach Europa und später auch nach Amerika ausbreitete.

Noch heute belegen in Ägypten Abbildung, Skulpturen sowie Hundemumien die frühe Domestizierung des Hundes. Auch im alten Rom wurden Hunde zum Teil als Haustiere gehalten oder auch für Tierkämpfe eingesetzt.

Bis heute prägen die Gene und Instinkte das Verhalten und das Ernährungsbedürfnis des besten Freundes des Menschen. Offensichtliche Gemeinsamkeiten sind beispielweise das Rudelverhalten. Beide Tiere sind in einer Gruppe organisiert, in der eine bestimmte Hierarchie vorherrscht. Im Familienrudel erkennt der Hund das Herrchen/Frauchen als Rudelführer an und akzeptiert dessen Führungsrolle – auch bei der Reihenfolge des Essens. Auch der Leitwolf gibt den Weg des Rudels vor und stellt dessen Überleben sicher. Der Platz im Rudel ist beiden Arten wichtig. So wird zu Hause wie auch in der Wildnis immer wieder versucht sich an die Spitze der Gruppe zu setzen; der Rudelführer muss sich wiederholt beweisen.

Außerdem verbindet der ausgeprägte Geruchs- und Gehörsinn beide Arten. Zusätzlich entspricht auch die Körpersprache noch der seines Vorfahrens. So zeigt der Hund ein demütiges Verhalten gegenüber seinen Artgenossen, indem er sich auf den Boden kniet und sich beim (angedrohten) Kampf groß aufbaut und seinem Gegner mit seiner starken Körperstruktur droht.

Aber es gibt auch Verhaltensmuster, die auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt mit seinem Vorfahren in Verbindung gebracht werden. So ist zu beobachten, dass sich Hunde bevor sie sich ins Körbchen legen, oft mehrmals im Kreis drehen. Ursprünglich wurde so das Gras oder der Schnee vor dem Hinlegen platt gedrückt. Auch wälzen sie sich gerne in stark riechenden Stoffen, um den Eigengeruch zu überdecken, auch wenn Hunde heute ihre Beute in der Regel nicht mehr erjagen müssen.

Aus dem Alltag kennt fast jeder Hundebesitzer, dass der Hund ein Spielzeug oder ähnliches stark im Maul hin und her schüttelt. Auch dieses Verhalten ist auf den Wolf zurückzuführen. Es handelt sich hierbei um ein typisches Jagdverhalten, bei dem der Wolf seiner Beute das Genick gebrochen hat.

Auch anatomisch sind viele Gemeinsamkeiten zwischen Wolf und Hund zu entdecken, sowohl äußerlich (je nach Rasse), als auch innerlich. So ist der Verdauungstrakt des Hundes auf das Ernährungsverhalten eines Fleischfressers ausgelegt. Genau wie der Wolf braucht der Hund für eine ausgewogene Nahrung aber nicht nur Fleisch. Wenn der Wolf ein Beutetier erlegt hat, bietet es ihm alles, was er für eine artgerechte Ernährung braucht: Fleisch plus Pflanzen (Kohlehydrate, Gemüse, Obst, Kräuter) und Mineralien, die sich vorverdaut und damit verwertbar im Magen des Beutetiers befinden.

Neben der Jagd der Beute zu Land, haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Wölfe auch hervorragende Jäger zu Wasser sind. Dabei spielt nicht nur die – im Vergleich zu einem Kampf mit Wild - gefahrlosere Jagd eine wichtige Rolle. Besonders aufgrund der energetischen Vorteile steht bei Wölfen Fisch auf der Speisekarte. Dieser liefert viele wichtige Fette sowie Energie und hat somit einen hohen Nährwert. Auch Hunde lieben frischen Fisch (z.B. in Form von Nassnahrung) in ihrem Napf.

Die Nähe zu seinem Vorfahren hat auch Einfluss auf die Ernährung des Hundes und die Auswahl einer artgerechten Hundenahrung sowie deren Zusammensetzung. Der Hund gehört wie auch der Wolf zur Ordnung der Karnivoren, ist also ein reiner Fleischfresser. Sein Stoffwechsel und seine Verdauung sind auf große tierische Eiweißmengen ausgerichtet. Eine rein fleischhaltige Ration wäre jedoch nicht vollwertig, denn der Wolf nimmt je nach Nahrungsangebot auch Früchte, Gemüse, Gräser und Wurzeln auf, welche Vitamine liefern und als Ballaststoffe die gesunde Darmtätigkeit unterstützen. So orientiert sich PLATINUM Hundenahrung am Vorbild der Natur: Frisches Fleisch stellt die Hauptkomponente dar und wird durch pflanzliche Beikost sowie Kohlenhydrate ergänzt.

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