Spieltipps für Draussen

 

Spieltipps für Draußen

Mit unseren Tipps können Sie ganz leicht Abwechslung für Ihrem Hund in den täglichen Spaziergang bringen.

Insbesondere bei gutem Wetter möchte man mehr Zeit mit seinem Hund draußen verbringen. Gerade der Frühling bietet sich an, wieder mal den täglichen Spaziergang etwas abwechslungsreicher für Ihren Hund, aber auch für Sie selbst zu gestalten. Wir haben für Sie einige Spiele und Aktivitäten zusammengestellt, die Sie ganz einfach mit Ihrem Vierbeiner beim nächsten Mal ausprobieren können. Solche kleinen Aufgaben helfen nicht nur gegen Langeweile beim Hund, sondern fördern auch das Vertrauen und somit die Mensch-Hund-Beziehung.

 

Verstecken spielen
Ein einfaches Rezept ist das alt bewährte Versteckspiel. Für dieses Spiel brauchen Sie keinerlei Hilfsmittel und gleichzeitig macht es jede Menge Spaß! Und so einfach geht’s: Ohne Ankündigung verstecken Sie sich einfach zum Beispiel hinter einem Baum oder Gebüsch. Früher oder später wird Ihrem Hund auffallen, dass er Herrchen bzw. Frauchen unterwegs verloren hat und wird sich auf die Suche nach Ihnen machen. Sollte Ihr Hund Schwierigkeiten bei der Suche haben, können Sie ihm durch Laute auch bei der Suche unterstützen. Immer darauf achten, dass solche Übungen mit positiven Assoziationen verbunden werden. Durch Lob oder auch ein Leckerli wird das Finden des Frauchens oder Herrchens zum Erfolgserlebnis beim Hund. Die Übung erhöht zukünftig die Aufmerksamkeit des Hundes auf Sie als „Rudelführer“. Er wird mehr darauf achten, wo Sie sich während des Spaziergangs befinden.

Kommandos üben
Im Vergleich zu den heimischen vier Wänden sind die Übungseinheiten für den Hund in der Natur mit größeren Ablenkungen verbunden. Es gibt einfach mehr zu sehen, zu erleben oder zu erschnüffeln. So können bereits erlernte Kommandos zwischendurch immer wieder eingebunden und geübt werden. Neben den sporadischen Übungen, können Sie auch bestimmte Routinen einbauen. So muss der Hund beispielwiese erst Sitz zu machen, bevor er abgeleint wird oder über die Straße geht.
Wenn Sie Ihrem Hund draußen ganz neue Kommandos beibringen möchten, müssen Sie damit rechnen, dass die Aufmerksamkeit Ihres Vierbeiners geringer sein kann als Zuhause. Hilfreich kann dabei beispielsweise ein Futterbeutel sein, der den Hund neben Lob zusätzlich motiviert.

Alle Sinne
Auch in der Dämmerung oder bei Nachtspaziergängen kann man mit dem Hund noch Ballspiele spielen. Je nach Dunkelheit sollte der Ball aber nicht zu weit geworfen werden. Die Herausforderung für den Hund liegt dabei, auch andere Sinne bei dem Spiel einzusetzen. Denn auch wenn der Hund den Ball nicht sehen kann, so kann er den Aufprall des Balls jedoch hören.
Sie können auch Leckerlis in der Dunkelheit verstecken und der Hund muss sie nur mit seinem Geruchssinn finden. Die Spurensuche im Dunkeln hilft dem Hund seine unterschiedlichen Sinne geschickt einzusetzen.

Abenteuer Wald & Wiese
Gerne können Sie auch die Umgebung auf den Spaziergängen miteinbinden. Wenn Sie keinen Ball oder ein anderes Wurfspielzeug dabei haben, können Sie z.B. Leckerlis am Wegesrand, im Laub oder in kleinen Löchern bei umgefallenen Bäumen verstecken und Ihren Vierbeiner danach suchen bzw. schnüffeln lassen.

Die Umgebung kann auch problemlos zur Wald- & Wiesen-Agility genutzt werden. Viele Hunde klettern gerne auf oder über umgefallene Bäume. Animieren Sie ihn ruhig auf dem Baum zu balancieren oder darauf Platz bzw. Sitz zu machen und die Position auf dem schmalen Untergrund zu halten.
Auch größere Äste eignen sich als Hindernis, um darüber zu springen. Als zusätzliche Schwierigkeitsstufe können später zusätzlich die unterschiedlichen Befehle „Hopp“ (über das Hindernis springen), „Durch“ (unter dem Hindernis durch) und „Hoch“ (entweder auf das Hindernis springen oder die Vorderpfoten darauf zu legen) beibringen. Auch Sprünge über größere Steine, Bäche oder Sitzbänke sind möglich. Als weitere Übung können Sie Ihren Vierbeiner anleiten Slalom um (eng stehende) Bäume, Steine oder andere Gegenstände zu laufen. Ihr Hund wird sich über die kleinen Aufgaben und die Interaktion mit Ihnen freuen.

Der eigene Garten als Erlebnisparadies
Sie können eine Schnur durch den Garten spannen oder einfach die bereits vorhandene Wäscheleine verwenden und dort alte, mit Leckerlis gefüllte Socken mit Wäscheklammern aufhängen. Der Schwierigkeitsgrad kann durch eine Kombination von leeren und gefüllten Socken sowie der Höhe der Schnur variiert werden. Am Anfang können die Socken tiefer hängen, um den Hund an das Spiel heranzuführen, und später die Höhe verändern, damit der Hund nur im Springen an die versteckten Leckerlis herankommt. Nicht immer beim ersten Sprung gelingt das „Abhängen“ der Socken, denn dies erfordert ein zielgerichtetes Springen des Hundes.

Auch Denkspiele mit kniffligen Verstecken, bei denen der Hund sich erstmal einen Lösungsweg überlegen muss, können den Hund – je nach Schwierigkeitsgrad – gut beschäftigen. Die Herausforderung für den Hund ist größer, wenn er nur über Hilfsmittel an das Futter kommt.  Beispielsweise können Sie den Futterbeutel an eine Schnur binden und diesen so im Garten verstecken, dass der Hund nicht direkt heran kommt. Der Hund muss also herausfinden, dass er an der ausgelegten Schnur ziehen muss, um an das Objekt der Begierde zu kommen. Als Verstecke bieten sich Erhöhungen an, die er nicht erreichen kann oder auch schwer zugängliche Orte, wie z.B. unter einer Gartentreppe.

Drehen Sie einfach einen Blumentopf um und verstecken Sie ein Leckerli darunter. Sie können gespannt sein, welche Strategie der Hund anwenden wird, um den Blumentopf umzudrehen. Sie können auch hier den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem Sie die Größe und Anzahl variieren und / oder nicht unter alle Gefäße ein Leckerli legen.

Apportieren mal anders
Zur Abwechslung können Sie das klassische Apportieren auch variieren; eine Möglichkeit ist, dass Sie das Spielzeug (oder ähnliches) in einiger Entfernung hinlegen während der Hund wartet. Sie selbst stellen sich anschließend zu Ihrem Hund und dem Spielzeug so, dass alle drei Punkte ein Dreieck bilden. Rufen Sie Ihren Vierbeiner zuerst zu sich, bevor er dann sein geliebtes Spielzeug holen kann.

Sie können Ihrem Hund auch unterschiedliche Befehle für verschiedene Spielzeuge beibringen. Beispielsweise „Bring“ für den Ball und „Hol“ für einen anderen Dummy. Wenn Sie beide nacheinander werfen, können Sie durch die spezifischen Befehle die Reihenfolge der zu apportierenden Gegenstände variieren. Schwieriger wird es je mehr Gegenstände auf einem Haufen liegen und Ihr Hund muss je nach Befehl ein spezifisches Spielzeug heraussuchen. 

Wenn Sie an einem Bach- bzw. kleinen Flusslauf vorbei kommen, muss der Hund flussabwärts warten und Sie werfen in einiger Entfernung den Ball flussaufwärts in den Strom. Der Hund muss den Ball im Wasser genau beobachten, um diesen auf seiner Höhe abpassen zu können. Achten Sie bei der Übung darauf, dass Ihr Hund nicht zu früh ins Wasser geht und dann nur noch abwarten muss, bis ihm der Ball entgegen geschwommen kommt.

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